… mit der Bundeswehr. Ab dem 02.01.2012 werde ich in Seedorf stationiert sein und meine Ausbildung als Fallschirmjäger beginnen. Ich bin mal gespannt was auf mich zukommen wird.
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03
05
2011
Bundeswehr: Persönliche Vorstellung ZNwG West – Teil 2 – Erzählung und RealitätPosted by Daraku in Aktuelles, Allgemein, tags: Bundeswehr, ErfahrungsberichtJedes mal wenn ich einen Helikopter sehe denke ich das selbe wie wenn ich ein Motorrad sehe … “Will auch!”. Und wo kann man ohne viel Geld auszugeben Pilot werden? Stimmt bei der Bundeswehr. Bei dem Gespräch mit dem Wehrdienstberater war das auch kein Thema … Da ich kein Abitur habe blieb mir nur der Offizier des militärfachlichen Dienstes. Anmerkung: Mir wurde gesagt das die Verpflichtungszeit von 16 Jahren habe und danach dann entscheiden kann ob ich weiter fliegen will oder “Bürojob” bekomme. Gut dachte ich 16 Jahre sind nicht schlecht. Unterlagen zusammengesucht und Bewerbung abgeschickt. Mit der Einladung zur persönlichen Vorstellung war ich dann auch froh das ich endlich eine Rückmeldung bekommen hatte. Mittlerweile wusste ich das man in der 2. von den 3 Phasen für den Flugschüler einen kompletten Ärztlichen Test unterzogen wird. Herzüberprüfung durch Kontrastmittel etc. falls dort was gefunden wird wirst du T5 und somit ausgemustert, selbst wenn du schon in der Bundeswehr bist. Da mir das aber zu Risikoreich war hatte ich den Traum vom Fliegen schon verworfen (was meine naive Zukunftsplanung schon über den Haufen geschmissen hat: Schön bei der Bundeswehr Helikopter-Pilot lernen und dann nach den 16 Jahren oder sogar etwas länger austreten und schön irgendwo die Promis rund fliegen(klingt komisch aber man darf doch noch Träume haben)). Außerdem wusste ich das ich für den Offizier des militärfachlichen Dienstes die Laufbahn des Feldwebels erst einschlagen werde. Gut hin zur Vorstellung und das was die da von mir verlangen so gut wie es mir eben möglich ist. Hörtest war jetzt kein Problem gewesen bis auf das man richtig auf den Knopf drauf drücken musste damit die nächste Tonhöhe kam. Gleichzeitig wurde noch die Körpergröße und das Gewicht gemessen (da haben sie mich doch glatte 2cm zu klein vermessen). Der Sehtest war auch nichts Weltbewegendes, Kreis mit Öffnungen ablesen, Spezialbrille anziehen und eine Fliege anschauen ob sie 3D ist oder nicht, Hervorgehobene Kreise ansagen (ich habe alle Kreise richtig gehabt, obwohl ich die letzten beiden geraten habe) und dann wurde noch meine Brille vermessen. Zum Schluss des Sehtests musste man Zahlen in einem Buch ablesen bei denen der Hintergrund unterschiedlich farbig war als die Zahl selber, das witzige war das die Ärztin zum Ende des Buches immer schneller geblättert hatte und ich somit gar nicht hinterher kam die alle vorzulesen und dabei konnte ich nur eine nicht lesen da war aber schon die nächste Seite dran. Daraufhin der Computertest. Wie in Teil 1 schon geschrieben musste ich Tests für Englisch, Symbole die zu Zahlen zugeordnet waren zusammenrechnen (Zeichen 1+2, 2+3, 3+4 usw.) vor der Mittagspause machen. Zum Mittag gab es erst einmal Hähnchenschenkel und Reis, es war Lecker und umsonst für uns Bewerber aber es war jetzt nicht so der Ober-Hammer. Nach der Mittagspause musste ich dann noch Physikalische Fragen beantworten einen fliegerischen Test, räumliches Vorstellungsvermögen und Fragen über meine Person wie z.b. “Haben sie sich schon einmal geschlagen” oder “Wenn ich Recht habe dann ist mir egal was andere von mir denken”. Ich hab mein bestes gegeben bis auf das Symbol in Zahlen und dann zusammenrechnen, da habe ich erstens ein Zeichen immer nicht gefunden und zweitens war der Test echt seltsam. Am Ende des ersten Tages wurde noch meine Bewerbermappe aktualisiert, es könnte sich ja was geändert haben. Bis auf das ich nicht mehr fliegerischen Dienst machen will war aber nichts. Also hatte ich um 14:30 Feierabend, auch nett. Da saßen wir dann zu dritt bei dem fast schon kalten aber Sonnigen Wetter draußen und haben auf 16 Uhr gewartet, der Beginn des Abendessens. Genau um 16 Uhr geht es los bis 17:30 Uhr. Da kaum jemand das ZNwG verlassen wollte haben wir uns in das Fernsehzimmer gesetzt und “Taxi Taxi 3″, “2 and a half men” und am Ende noch “Duell – Enemies at the Gates” gesehen bis einer auf die Idee kam Pizza zu bestellen. Eine halbe Stunde Später haben wir das dann auch auf die Reihe bekommen. Pizza gefuttert und bis 22 Uhr (da war “Licht aus!”) noch Duell geschaut und uns zwischendurch über die Österreichische Werbung die auch noch nach-synchronisiert wurde amüsiert (ich hab noch nie im Leben die Schoko Bon Werbung so klasse gefunden). Warum die da Pro Sieben Austria empfangen haben wusste aber auch keiner. Um 22 Uhr war also Ende und ich durfte mich in ein Bett zwängen was erst einmal viel zu unbequem war und dann auch noch fast zu kurz. Ja selbst eine Leiche in einem Sarg hatte da mehr platz als ich, Kissen war auch viel zu klein. Gut der einzige Plus-Punkt an der Stube war, dass ich sie für mich alleine hatte das fand ich schon angenehm. Nächster Tag 5:45 Uhr … Beep Beep beeeep. Das war die schlimmste Nacht an die ich mich erinnern kann. Kaum geschlafen und dann auch noch so früh raus aber umdrehen und weiter schlafen ging auch nicht da ich eine Stunde später wieder bei der Organisation stehen musste um zu erfahren wie es jetzt weiter geht. 6 Uhr dann erst einmal frühstücken, Bettwäsche um 6:30 Uhr weggebracht und dann ging es weiter. Ärztliche Hauptuntersuchung: War alles kein Thema bis auf das Krankengespräch ganz am Anfang (was genau dran kommt steht im Teil 1), da ich den größten Teil meiner Verletzungen als Kind hatte konnte ich mich nicht daran erinnern, was die eine der beiden Ärztinnen irgendwie nicht mochte und wurde langsam immer mehr unfreundlicher. Das überstanden T2 mit Einschränkungen, aber zum Glück nicht das was ich eigentlich machen will, und weiter warten bis es zum Sporttest ging. Pendellauf dachte ich wäre ich zu langsam gewesen aber ich hatte einen neben mir der schon Soldat gewesen ist und sehr sportlich war, bei den Sit-ups war es schwieriger aber war okay, bin gut über die Anzahl gekommen die man erreichen muss um 1 Punkt zu bekommen. Als nächstes kam dann Standweitsprung und direkt beim ersten Sprung war ich weit über den geforderten 1,95m für Männer. Dann kam das Schlimmste, die Bundeswehr-Liegestütze, 17 von mind. 13 hab ich mir dann noch abverlangen können. Als Abschluss dann nur noch das Ergometer, davor hatte ich echt Angst, denn besteht man das nicht war alles im Sporttest egal und man ist durchgefallen. Ich hatte mir nur zu viele Sorgen gemacht denn es ging relativ einfach es war zwar schwer anstrengend aber es war nicht so das ich sagen würde das ich am Limit getreten habe. Nass geschwitzt ging es dann unter die Dusche und frisch angezogen zu dem Prüfungsgespräch. Vorher natürlich wieder warten. Ich hatte eigentlich was schlimmeres erwartet (ich erwarte eigentlich immer das schlimmste) und dachte es sitzen mir zwei Personen gegenüber die mich in die Mangel nehmen. Aber so war es (bei mir) gar nicht dem Herr dem ich gegenüber saß hat mich gefragt warum ich das machen will und ob ich mir im klaren bin was es heißt Soldat zu sein und das mir bewusst ist das in 12 Jahren Verpflichtung (ACHTUNG: jetzt sind es nur noch 12 Jahre auf einmal) einiges passieren kann auch mit Auslandseinsätzen wobei er dabei direkt gefragt hatte wo die Bundeswehr Einsätze hat. Ticket-Gutschein geholt Stube leer geräumt (nur meine Sachen habe ich mitgenommen) und ab zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dort bei der DB dann eine halbe Stunde gestanden um den Gutschein in ein Ticket umzuwandeln. Da ich noch nichts gegessen geschweige denn getrunken hatte wurde erst einmal an den Ständen eingekauft. 0,5L Cola, Schoko Croissant und ein Brownie. Das war der schlimmste Brownie den ich je gegessen habe und das Croissant war total trocken. Nicht schön aber ich hatte was im Bauch. Dann kam auch der Zug und ich bin 1 Stunde lang mit der RE nach Hause gefahren. Nun ist die Frage: Und genau deshalb Plane ich nicht so gerne und werde ab heute mich auf nichts mehr freuen. Denn dann wird man auch nicht enttäuscht das es nicht so gekommen ist wie man es eigentlich haben wollte.
03
05
2011
Bundeswehr: Persönliche Vorstellung ZNwG West – Teil 1 – ErfahrungsberichtPosted by Daraku in Aktuelles, Allgemein, tags: Bundeswehr, ErfahrungsberichtDer 02.05.2011, wie habe ich diesen Termin erwartet. Sowohl mit großer Erwartung als auch mit gemischten Gefühlen was mich da erwarten wird. Anreise war relativ easy. Bis Düsseldorf Hauptbahnhof mit dem Zug (47 Minuten fahrt) und danach mit dem Bus weiter (20 Minuten fahrt) und der Rest zu Fuß (5 Minuten). Der zweite Tag: Ja und wieder einmal die Bundeswehr. Und manche fragen sich jetzt, warum jetzt schon wieder? Ja dieses mal bin ich das Schuld xD. Da ich jetzt meine Ausbildung als Fachinformatiker FR. Anwendungsentwicklung abgeschlossen habe und nicht übernommen wurde habe ich gesagt, dass ich doch zu Bundeswehr gehen könnte. Also habe ich die angeschrieben und wurde zur Eignungsfeststellung eingeladen. Dort war ich heute auch und habe den Test gemacht (in Schulnoten habe ich alles 2en und 3en). Jetzt hoffe ich das ich zum 01. Oktober eingezogen werde sonst werde ich bis 01. Januar warten müssen. Auf dem Zettel den ich dann bekommen habe stehen “Verwendungsvorschläge” drauf. Da dies aber “nur” 9 Zeichenketten sind die einem nicht sagen wofür ich da vorgeschlagen wurde. Meine Vorschläge waren:
Naja mal schaun wie es kommt. |

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